Von Geschwindigkeit und anderen Themen

UUrlaubszeit, Freizeit und die Hitze des Tages haben viele vom Besuch der Alten Stadt Apotheke abgehalten. Die dennoch anwesenden Gäste beim Mittwoch – Treff kamen aber durch den Vortrag des ehemaligen Fahrlehres Rolf Felske auf ihre Kosten. Er hatte sich bereits zum zweiten Mal bereit erklärt zu kommen, dieses Mal über sich und seine Fahrlehrertätigkeit, zu erzählen. Charmant und launig verknüpfte er Privates und Berufliches zu einem bunten Mosaik. Anekdotenreich erläuterte er die Entwicklung von Geschwindigkeit. War man am Anfang mit Zwischengas beim Schalten und mit wenigen PS ausgestattet noch nicht in der Lage, schnell zu fahren oder gar zu rasen, so wurden später Geschwindigkeitsbeschränkungen notwendig, um die Zahl der Unfälle zu reduzieren. Alkoholgrenzen und eine Gurtpflicht kamen dazu, um die Zahl der Verkehrstoten  zu senken. Sein Appell war, sich immer der Möglichkeiten seines Fahrzeugs, dessen Kraft, der eigenen Reaktion, die man zum Beherrschen eines Autos braucht, immer bewusst zu sein. Sein guter Rat lautete, gelegentlich an Fahrtrainings teilzunehmen, um die eigene Fahrtüchtigkeit immer wieder zu überprüfen. Gerade im Alter sollte man sich weder überschätzen noch unterschätzen. Wie eine zu hohe Geschwindigkeit ein Verkehrsrisiko ist, stellt es umgekehrt auch ein Risiko dar, zu langsam zu fahren.  Neue Hilfssysteme, die in den neuen Autos angeboten werden, machen das Fahren durchaus sicherer und bequemer. Rolf Felske frischte das Wissen der Besucher rund ums Auto auf, gab Hinweise auf Dinge, die nicht mehr allen bewusst waren. Nach dem wieder interessanten Abend bedankte sich Barbara Burg und verabschiedete Rolf Fenske mit badischem Wein für dessen anstehenden Besuch in der alten Heimat Schleswig- Holstein.